Grammatology of Images. A History of the A-Visible
Grammatology of Images radically alters how we approach images. Instead of asking for the history, power, or essence of images, Sigrid Weigel addresses imaging as such. The book considers how something a-visible gets transformed into an image. Weigel scrutinizes the moment of mis-en-apparition, of making an appearance, and the process of concealment that accompanies any imaging.
Grammatologie der Bilder
Die Grammatologie der Bilder untersucht die Formen des Bildertauschs zwischen Wissenschaft, Religion, Kunst und Theorie. Dabei geht es auch um das, was »vor dem Bild« ist, um das Wissen der Bilder an der Schwelle zwischen Spur(en) und ikonischen Bildern – zwischen Unzugänglichem und Darstellung, Material und Figur, Daten und Schemata, zwischen ephemeren Bildern und Text. Im Zentrum stehen Momente und Verfahren des In-Erscheinung-Tretens, etwa von Linien auf dem Blatt, von neuronalen Indikatoren im digitalen Bild, von Affekten im Gesicht, von Transzendentem im Gemälde oder von Erkenntnissen in der Theorie.
Das Gespräch von Michael Mayer mit Sigrid Weigel über die Grammatologie der Bilder fand im Juli 2021 anläßlich des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik statt.
Nachruf auf Hans Belting: Bildwissenschaftler avant la lettre
Sigrid Weigel im Rundfunk-Gespräch mit Britta Bürger anlässlich des Todes von Hans Belting im Januar 2023.
WissensKünste. Das Wissen der Künste und die Kunst des Wissens/ The knowledge of the arts and the art of knowledge
Der Band „WissensKünste“ geht zurück auf eine Veranstaltungsreihe des ZfL in Kooperation mit dem Museum Hamburger Bahnhof zum in den Jahren 2002-2005: ein Brückenschlag zwischen künstlerischen und wissenschaftlichen Erkenntnisweisen im Dialog zwischen international bekannten Künstlern und Wissenschaftlern über thematische Schnittstellen ihrer jeweiligen Erkenntnisweisen. Gegenstand sind aktuelle Phänomenen und Fragen der Wissens-, Technologie- und Mediengesellschaft.
Gedächtnis - Kunst: zwischen Archiv und Bilderatlas
Der Artikel untersucht Formen und Medien der Ars Memoria (wie Archiv, Speicher, Bildertafel) in Kunstprojekten der Gegenwart (Christian Boltanski, Sigrid Sigurdsson, Anselm Kiefer u.a.) vor dem Hintergrund der Theorien zu Mnemotechnik (F. Yates), Archiv (Derrida) und Warburgs Mnemosyne-Projekt.
Les images, acteurs majeurs de la connaissance. À propos de la poiesis et de l’episteme des images langières et visuelles
“Bilder als Hauptakteure auf dem Schauplatz der Erkenntnis. Zur poiesis und episteme sprachlicher und visueller Bilder. In: Interventionen 13: Ästhetische Erfahrung. Hg. v. Jörg Huber. Zürich 2004.
Die Richtung des Bildes. Zum Rechts-Links in Bilderzählungen und -beschreibungen
Der Artikel untersucht den Wechsel in der Richtung in Bildbeschreibungen von einer Betrachtungsweise ‘inmitten des Bildes’ zur Draufsicht aus der Position ‘vor dem Bild’, der sich durch religions- und mediengeschichtliche Aspekte erklären lässt.
pdf des Beitrags in: Zeitschrift für Kunstgeschichte, H. 4, 2001:
Mimesis, Bild und Schrift. Ähnlichkeit und Entstellung im Verhältnis der Künste
Unter dem Walter Benjamin entlehnten Motto von der "im Stand der Ähnlichkeit entstellten Welt" werden in dem Band Darstellungsverfahren im Feld von Nachahmung, Ähnlichkeit, Verheimlichung und Entstellung nach oder jenseits von Abbildtheorien untersucht. Die einzelnen Beiträge zeichnen Spuren solcher "unsinnlichen Ähnlichkeiten" oder Entstellungen in verschiedenen Künsten und Texten nach: in Malerei, Film, Fotografie, Theater, Installation, Museum, Theorie und Literatur. Sie erproben Lektüren, in denen die Darstellung zu einer Schrift wird, die es zu entziffern gilt.