Masterclass | Sommerakademie
Towards a Political Theology of Images. Imaging the A-Visible in Science, Religion, and Politics
The focus of the seminar was the observation that the ‘new images’ share many aspects with pre-modern and ancient image practices that present super-natural figures or a-visible, transcendental ideas: that is to say, images from religion or cult. In both cases, images are invented and produced in place of the lacking or impossible evidence of what they seemingly depict. Both try to negotiate the problem of the vera icon, i.e. to generate a picture from material traces or remains of something that is absent or even non-existent. Today, the problem of the vera icon, the ‘true image’, appears in science labs and media: in pictures of phenomena inaccessible to the human eye and optical instruments.
Reading Walter Benjamin
Masterclass of the Walter Benjamin Research Group at Cambridge University in November 2020:
Evening Lecture on Mourning and Kinah. Walter Benjamin and Gershom Scholem
Masterclass: Reading of Theological-Political Fragment and On the Concept of History.
Warburgs Kulturwissenschaft between Botticelli and Darwin
The Masterclass was part of the SAS/Huizinga Writing Retreat for PhD students in cultural history in May 2022 in The Warburgs Institute London
The work with PhD-students from the Netherlands and Great Britain concerned mainly the issue of differences between Warburg’s pictorial and textual sources and the problem of translating Warburg’s quite unique language and its historical index.
Von der Spur zum Bild. Zur Theorie und Geschichte der Bildgebung
Vierte Internationale Sommerakademie des ZfL 2014
Mit dem Vortrag von Sigrid Weigel Für eine Grammatologie der Bilder
Die Sommerakademie widmete sich dem Verhältnis von Spur und Bild und der Frage, wie dieses im Rahmen einer Geschichte und Theorie der Bildgebung kulturwissenschaftlich untersucht werden kann. Im Fokus steht der Transfer von Bildern zwischen Wissenschaft, Religion, Kunst und Literatur und das Wissen, das entlang dieses Transfers vermittelt wird und an den Übergängen von der Spur zum Ikonischen, vom Imaginären zum Sichtbaren, vom Zeichen zur Lesbarkeit entsteht. Bilder an der Grenze zwischen Messen und Deuten und die Semantiken bildgebender Verfahren sind dabei ebenso von Interesse wie bildliche Darstellungen transzendenter Phänomene. Teilnehmer waren Doktoranden und Postdocs aus den Geistes- und Kulturwissenschaften, um ihre Projekte vorzustellen und zu diskutieren.
Die ‘erste Kulturwissenschaft’ und ihr Potential für die Gegenwart.
Erste Internationale Sommerakademie des ZfL 2011
Mit Vorträgen von Sigrid Weigel, Carlo Ginzburg und Georges-Didi-Huberman
Die Internationale Sommerakademie des ZfL untersuchte die epistemologischen Potentiale der Ersten Kulturwissenschaft und diskutierte ihre Relevanz für die gegenwärtige Entwicklung der Kulturwissenschaften. Nachwuchswissenschaftler*innen (Doktorand*innen und PostDocs) der Geistes- und Kulturwissenschaften, die historisch zur Ersten Kulturwissenschaft arbeiten oder sich auf deren Methoden und Konzepte beziehen, stellten ihre Projekte vor. Die Sommerakademie umfasste Workshops (gemeinsame Lektüre und Diskussion zentraler Texte der Ersten Kulturwissenschaft), die Präsentation und Diskussion der Dissertationsprojekte und ein themenbezogenes kulturelles Rahmenprogramm.