WissensKünste. Das Wissen der Künste und die Kunst des Wissens/ The knowledge of the arts and the art of knowledge
Herausgegeben v. Sigrid Weigel und Sabine Flach.
Weimar: VDG 2011.
WissensKünste: Das Wissen der Künste und die Kunst des Wissens / The knowledge of the arts and the art of knowledge. Weimar 2011
In dem Band „WissensKünste“ kommen international bekannte Künstler und Wissenschaftler, die in ihrem jeweiligen Feld avancierte Positionen vertreten, zusammen, um ihre je unterschiedlichen Beiträge zu Fragen und Phänomenen, zu Einzelproblemen und Tendenzen der wissenschaftlichen, technologischen und medialen Entwicklung unserer ‚Wissenskultur’ vorzustellen. So markieren die WissensKünste einen Brückenschlag zwischen künstlerischen und wissenschaftlichen Erkenntnisweisen: Es begegnen sich das Wissen der Künste und die Kunst des Wissens. An den Schnittstellen gemeinsamer Themen, Fragen, Obsessionen und Besorgnissen soll gerade die Differenz der Blicke und Sprachen von Kunst und Wissenschaft produktiv werden. Üblicherweise sind künstlerische Arbeiten und Praktiken Gegenstand theoretischer und historischer Analyse von Wissenschaftlern; und selbstverständlich werden ästhetische, visuelle und rhetorische Kompetenzen und Praktiken auch zur Darstellung wissenschaftlicher Objekte und zur Präsentation von Forschungsergebnissen genutzt. Hier geht es jedoch darum, die künstlerischen Wahrnehmungen und Kommentare zu aktuellen Phänomenen als genuinen Beitrag zur Erforschung unserer Kultur zu betrachten, als eine Art Science Studies durch die Augen und mit den Verfahren der Künste. Die Wissenschaftler sind in diesem Fall also nicht als Interpreten, sondern als Gesprächspartner der Künstler gefragt.
Mit Beiträgen von Anthony Aziz + Sammy Cucher, Louis Bec, Olaf Breidbach, Sabine Flach, Monika Fleischmann und Wolfgang Strauss, Siegfried Gohr, Dan Graham, Jochen Hörisch, Eduardo Kac, Thomas Macho, Ernst Pöppel, Jens Reich, Eliza Slavet, Barbara Maria Stafford, Stelarc, Catherine Wagner, Monika Wagner, Sigrid Weigel, Oswald Wiener.
Der Band beruht auf einer Veranstaltungsreihe des ZfL in Kooperation mit dem Museum Hamburger Bahnhof, zu den Programmen der einzelnen Veranstaltungen.
Hier geht’s zu den Programmen der einzelnen Veranstaltungen auf der Homepage des ZfL: