Grammatologie der Bilder

Die Grammatologie der Bilder untersucht die Formen des Bildertauschs zwischen Wissenschaft, Religion, Kunst und Theorie. Dabei geht es um das, was »vor dem Bild« ist, um das Wissen der Bilder an der Schwelle zwischen Spur(en) und ikonischen Bildern – zwischen Unzugänglichem und Darstellung, Material und Figur, Daten und Schemata, zwischen ephemeren Bildern und Text. Im Zentrum stehen Momente und Verfahren des In-Erscheinung-Tretens, etwa von Linien auf dem Blatt, von neuronalen Indikatoren im digitalen Bild, von Affekten im Gesicht, von Transzendentem im Gemälde oder von Erkenntnissen in der Theorie. Dabei werden Korrespondenzen zwischen aktuellen Bildern jenseits der Kunst und Bildpraktiken vor der Kunstgeschichte sichtbar. Und es zeigt sich, auf welche Weise vormoderne Bildpraktiken der Verehrung und Herabsetzung auf heutigen Schauplätzen des Bilderstreits wiederaufleben.

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Grammatology of Images. A History of the A-Visible

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Nachruf auf Hans Belting: Bildwissenschaftler avant la lettre