Walter Benjamin. Die Kreatur, das Heilige, die Bilder

Unhintergehbare Differenzen wie die zwischen Recht und Gerechtigkeit, Klage und Anklage, Schöpfung und Historie/Weltgericht, Lösung und Erlösung erhellen sich bei Benjamin daraus, dass er die Begriffe der profanen Ordnung auf ihre gleichzeitige Entfernung von und Orientierung an Ideen der Offenbarung und göttlichen Ordnung reflektiert. Daraus wird auch die Nähe seines Bilddenkens, Grundlage seiner Kunst-, Medien- und Kulturtheorie, zu Aby Warburgs Figur des ›Nachlebens‹ plausibel. Der Band beschreibt Benjamins Dialektik der Säkularisierung als ‘jüdisches Denken in einer Welt ohne Gott’.

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Benjamin-Studien 1

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Briefwechsel mit Gretel Adorno (2005) Gesammelte Briefe Bd.6 (2000)