Benjamin-Studien 1
Herausgegeben von Daniel Weidner und Sigrid Weigel
Wilhelm Fink Verlag, München 2008
Die neu ins Leben gerufenen Benjamin-Studien sind ein internationales Forum für die Auseinandersetzung mit den Schriften und dem Denken Walter Benjamins. Sie erscheinen in einem ein- bis zweijährigen Rhythmus.
Das Potential von Benjamins Denk- und Arbeitsweise ist längst nicht erschöpft, die Komplexität seiner Schriften in vielen Teilen und Aspekten längst nicht erschlossen. Trotz der Fülle vorhandener Untersuchungen und Adaptionen hat sich – angesichts der Entwicklung von Künsten, Medien und Technik und angesichts aktueller Ereignisse im Feld von Religion und Politik – der Wirkungsradius von Benjamin jüngst in internationaler und interdisziplinärer Perspektive ausgeweitet.
Der erste Band der Reihe geht auf Beiträge des Internationalen Benjamin-Festivals 2006 in Berlin zurück.
Volltexte auf dem Publikationsserver CompaRe:
»Ouvrir un ciel derrière chaque geste«
Georges Didi-HubermanBenjamin’s »-abilities«: Mediality and Concept Formation in Benjamin’s Early Writings
Samuel WeberBenjamin liest Wittgenstein. Zur sprachphilosophischen Vorgeschichte des Positivismusstreits
Detlev SchöttkerStadtplan und Stammbaum. Zur topographisch-autobiographischen Schreibweise in Walter Benjamins »Berliner Chronik«
Anne-Kathrin ReuleckeGegen die Erfahrung abgedichtet: Benjamin nach der Melancholie
Cornelia WildTexte und Kontexte. Zur Bedeutung des Kontextwissens für die Benjamin-Edition
Heinrich KaulenBenjamin, der Schreiber. Überlieferungskritische Überlegungen am Beispiel von Ausgraben und Erinnern
Davide GiuriatoAura di San Pellegrino: Anmerkungen zu Benjamin-Archiv Ms 931
Sabine I. GölzDe la »modernité critique« à la »modernité analytique«. Hommage à Stéphane Mosès
Julia Kristeva