Grammatologie der Bilder
Die Grammatologie der Bilder untersucht die Formen des Bildertauschs zwischen Wissenschaft, Religion, Kunst und Theorie. Dabei geht es auch um das, was »vor dem Bild« ist, um das Wissen der Bilder an der Schwelle zwischen Spur(en) und ikonischen Bildern – zwischen Unzugänglichem und Darstellung, Material und Figur, Daten und Schemata, zwischen ephemeren Bildern und Text. Im Zentrum stehen Momente und Verfahren des In-Erscheinung-Tretens, etwa von Linien auf dem Blatt, von neuronalen Indikatoren im digitalen Bild, von Affekten im Gesicht, von Transzendentem im Gemälde oder von Erkenntnissen in der Theorie.
Das Gespräch von Michael Mayer mit Sigrid Weigel über die Grammatologie der Bilder fand im Juli 2021 anläßlich des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik statt.
Les images, acteurs majeurs de la connaissance. À propos de la poiesis et de l’episteme des images langières et visuelles
“Bilder als Hauptakteure auf dem Schauplatz der Erkenntnis. Zur poiesis und episteme sprachlicher und visueller Bilder. In: Interventionen 13: Ästhetische Erfahrung. Hg. v. Jörg Huber. Zürich 2004.