Entstellte Ähnlichkeit: Walter Benjamins theoretischer Stil: Walter Benjamins theoretische Schreibweise
In Walter Benjamins Schriften sind Schreib- und Denkweise ununterscheidbar, insofern beide – jenseits des Gegensatzes von Form und Inhalt – in einem Dritten zusammenkommen, im Bild. Die Studie verfolgt sein „Bilddenken“, charakteristische Denkfiguren und dialektische Bilder im Hinblick auf seine Überlegungen zu Schrift und Lektüre, zu Geschichte und Messianismus und erörtert die Bedeutung der Geschlechterdifferenz und des Körpers für sein Denken.
Inhalt:
Entstelle Ähnlichkeit – Benjamin als Theoretiker
Von der Topographie zur Schrift - Benjamins Gedächtniskonzept und die Bedeutng der Freudschen Psychoanalyse
Dialektische Bilder und Messianismus – eine Relektüre des ‘Engels der Geschichte’
Die Lektüre, die an die Stelle der Übersetzung tritt – Zur psychoanalytischen Entstellung von Sprachmagie und Allegorie
Passagen und Spuren des ‘Leib- und Bildraums’
Von Bildern zu dialektischen Bildern – Zur Bedeutung der Geschlechterdifferenz in Benjamins Schriften
“Für Männer – Überzeugen ist unfruchtbar” – zum Zusammenhang von Eros und Sprache
Kommunizierende Röhren: Michel Foucault und Walter Benjamin
Benjamins “Welt allseitiger und integraler Aktualität”
Post-philosophisches Staunen – Benjamins Ort in der Nachgeschichte des National