Trauma – Ein Konzept zwischen Psychoanalyse und kulturellem Deutungsmuster

Der Trauma-Begriff gewinnt gegenwärtig, ausgehend von der Diskussion in den USA, auch hierzulande in den Kulturwissenschaften zunehmend an Aktualität. Dabei wird die der Psychoanalyse entlehnte Bedeutung auf Phänomene der Kultur übertragen: auf Literatur, Kunst, Medien ebenso wie auf Geschichte. Einer der Faszinationspunkte in solchem Wiederaufleben des Traumas scheint zu sein, daß es erlaubt, Geschichte anders zu denken. Doch tendiert dieser Diskurs dazu, das Trauma zum universellen Deutungsmuster gegenwärtiger Kultur zu erheben.

Eigener Beitrag darin: Télescopage im Unbewußten. Zum Verhältnis von Trauma, Geschichtsbegriff und Literatur, S. 51-76.

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