Transnationale Kultur und Außenpolitik – Jenseits der Nationalkultur
Die Glaubwürdigkeit einer Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP), die Prinzipien wie Demokratie, Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit vertritt, ist nur so stark, wie die Gesellschaft diese auch im Inneren lebt. Die Studie analysiert Konzepte wie ‘Soft Power’, ‘Wettbewerb der Narrative’, problematisiert den Widerspruch zwischen den Zielen der AKBP und den internationalen Wettbewerbsinteressen der einheimischen Wirtschaft und entwickelt Perspektiven und Probleme einer transnationalen Kulturpolitik, die auf die Kooperation mit den Zivilgesellschaften im Inland und in den Partnerländern setzt.
Diskussion zur Auswärtigen Kulturpolitik
Wie lassen sich vorhandene Machtgefälle in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik überwinden? Wie offen ist die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik für postkoloniale Diskurse? Welche Förderstrategien braucht sie, um glaubwürdig zu bleiben?
Es diskutieren: Prof. Dr. Sigrid Weigel, Dr. Asma Diakité (Leiterin der kulturellen Programmarbeit mit Regionalauftrag beim Goethe-Institut Südafrika) und Amel Ouaissa (Wissenschaftliche Referentin für Internationales und Diversität in der Stiftung Humboldt Forum)