Märtyrer-Porträts. Von Opfertod, Blutzeugen und heiligen Kriegern
Mit Selbstmordattentätern, die sich als Märtyrer verstehen und inszenieren, ist nicht nur die Religion in die Politik zurückgekehrt, sondern auch eine Figur auf den Schauplatz der Geschichte getreten, von der das säkulare Europa annahm, dass sie längst vergangenen Zeiten angehöre.
Als eine Art Anti-Martyrologium versammelt der Band Porträts von Märtyrerfiguren in verschiedenen Religionen, in Kunst, Film, Wissenschaft und Politik von der Antike bis in die Zeitgeschichte.