Jüdische Kultur und Weiblichkeit in der Moderne

Die Verbindungen und Überkreuzungen von jüdischer Kultur und Weiblichkeit nach dem Ende der Salonkultur und nach dem Verschwinden des damit verbundenen Topos einer "jüdisch-weiblichen Kultur" aus der Geschichtsschreibung bilden das Thema des Bandes. In Einzelstudien und zahlreichen Porträts jüdischer Frauen des 19. und 20. Jahrhunderts werden die Spuren einer doppelt vergessenen Geschichte rekonstruiert: sowohl die Bilder und kulturellen Deutungsmuster, mit denen Jüdinnen sich konfrontiert sahen, als auch die kulturellen Orte und Lebensmuster, die ihnen zur Verfügung standen, und die philosophisch-literarischen Entwürfe, die aus diesen Konstellationen hervorgegangen sind.

Im Anhang: das Forschungsprogramm zu einem von der DFG abgelehnten Projekt zu “Frauen und Juden in Konstellationen der Modernisierung. Vorstellungen und Verkörperungen der internen Anderen”.

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Allegorien und Geschlechterdifferenz

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Der schielende Blick. Thesen zur Geschichte weiblicher Schreibpraxis