Zur Edition von Aby Warburgs Briefen
Rezension in F.A.Z. 24.6.2022
Besprechung in: kritische berichte, H. 3, 2022, S. 82-86
Sigrid Weigel
Einblick in die Genese von Aby Warburgs Methode und Forschungsbibliothek – Eine Auswahl von Warburgs Briefen, ediert und kommentiert von Michael Diers, Steffen Haug, mit Thomas Helbig
(De Gruyter 2021, 2 Bde., 783 und 647 S.)
Dass Aby Warburg ein ebenso obsessiver wie pedantischer Briefschreiber war, ist der wachsenden Zahl von Wissenschaftlern, Kuratoren und Künstlern aus aller Welt, die es jährlich ins Londoner Warburg Institute zieht, seit langem bekannt. In dem Maße, wie die Warburg-Forschung immer weitere Kreise zieht, wird auch die vielgestaltige Hinterlassenschaft Warburgs und seiner Mitarbeiter erschlossen. Für zahlreiche Einzelstudien wurden in den letzten Jahrzehnten nicht nur die Bibliothek, Manuskripte, Notizen, Tagebücher, Zettelkästen und Photosammlung genutzt, sondern auch Warburgs Korrespondenz, – sei es im Original der teils schwer lesbaren Handschrift, sei es in Form der unter Michael Diers Leitung transkribierten Abklatschkopien aus den Kopierbüchern[1], jener speziell für Geschäftskorrespondenz gedachten Kopiertechnik aus dem Zeitalter vor der technischen Reproduzierbarkeit. Dass Warburg in den Jahren 1905 bis 1918 mithilfe dieser Technik sämtliche Briefe archivierte, zeigt das Pedantische seiner epistolarischen Praxis; das Obsessive dagegen wird durch die schiere Zahl seiner über 10.000 überlieferten Briefe bezeugt. Wer die Briefe einsehen wollte, ohne zum Londoner Woburn Square zu reisen, konnte dafür bisher auf das online-Archiv des Warburg Institute zugreifen, für das Dorothea McEwan das ganze Konvolut durchgearbeitet hatte, um Informationen über Adressaten, Daten und Inhalte in Exzerpten bereitzustellen. Mit der jetzt in zwei voluminösen Bänden vorgelegten Edition einer Auswahl von Aby Warburgs Briefen jedoch ist die Erschließung von Warburgs Nachlass einen riesigen Schritt voran gekommen.
Das gilt damit zugleich für die nunmehr absehbare Vollendung der Studienausgabe seiner Gesammelten Schriften. 1998 mit dem Reprint der von Gertrud Bing besorgten Ausgabe der zu Lebzeiten veröffentlichten Publikationen begonnen und auf sieben Abteilungen (und zwölf Bände) ausgelegt, war die im Akademie-Verlag publizierte Studienausgabe nach zwei weiteren Titeln, der von Warnke herausgegebenen Version des Bilderatlas Mnemosyne (2000) und dem Tagebuch der K.B.W. (2001), ins Stocken geraten und drohte, von nicht immer überzeugenden Editionen Warburgscher Texte in Übersetzungen überholt zu werden. Ein Jahrzehnt später hat das Vorhaben jedoch wieder Fahrt aufgenommen, – die Rolle der „güterspendenden Reichtumsgöttin“, die in Warburgs Sassetti-Aufsatz als eine Seite der „unfaßbaren Wandlungsfähigkeit“ der Fortuna identifiziert wird[2], spielt in diesem Fall die Fritz Thyssen Stiftung. Und so sind zuletzt in schöner Regelmäßigkeit weitere Bände erschienen: die Bilderreihen und Ausstellungen (2012), die Fragmente zur Ausdruckskunde (2015), die Texte zur Amerikareise (2018) und nun die zweibändige Briefausgabe (2021). Zum Abschluss der Studienausgabe fehlt nun noch die Bestandsaufnahme der Bibliothek, jener Bücherkatalog, der nach dem Willen Warburg unmittelbar nach seinem Tod angefertigt werden sollte, sowie die Edition der Kleinen Schriften und Vorträge.
Während der erste Band der jetzt von Michael Diers und Steffen Haug unter Mitarbeit von Thomas Helbig besorgten Brief-Edition auf 783 Seiten eine Auswahl von 806 Briefen bringt, einsetzend mit dem ersten Studienjahr in Bonn 1886 und mit zwei Schreiben vom Todestag Warburgs am 26. Oktober 1929 abschließend, werden die adressierten und erwähnten Personen, Ereignisse und Themen im 647 Seiten dicken Kommentarband en detail erschlossen: ein Mammutprojekt und eine ungeheure Fleißarbeit, die eine subtile Kenntnis der Warburgschen Hinterlassenschaften voraussetzt. Und tatsächlich reicht die Vorgeschichte des Projekts Jahrzehnte zurück, vor den Beginn der Studienausgabe bis in die 1980 Jahre, als Diers mit dem Transkriptionsvorhaben begann. Doch erst durch die umfangreichen Kommentare der aktuellen Edition erschließen sich Warburgs Denk- und Arbeitsweise und der schillernde Kosmos seiner Ideen und Recherchen. Zeitlebend war der Autor selbst bemüht, deren ausgreifende und labyrinthische Wege in eine einheitliche Kartographie einzutragen, – unterstützt durch den Ordnungssinn seiner Mitarbeiter. In den letzten Jahren kam diese Aufgabe vor allem Gertud Bing zu, deren unschätzbare Bedeutung Warburg nach ihrem gemeinsamen Rom-Aufenthalt, ihrer „Bruno-Reise“, seinem Bruder Max gegenüber hervorhebt. Bing sehe „technisch in die innere Ordnung meiner anscheinend so verwirrenden Fülle wissenschaftlicher Kenntnis klug hinein, so dass jede Frage von ihr in den letzten zwei Jahren der Anfang besserer Ordnung meines vor den Türen des Parkhauses in Kreuzlingen weggeschleuderten Reisegepäcks bedeutet.“ (Br. 794 v. 22.7.1929)
Die Ausgabe hält auch für diejenigen, die sich im Kosmos der K.B.W. gut auszukennen meinen, etliche Entdeckungen und Überraschungen bereit, – dies jedenfalls bei einer integralen Lektüre der Briefe – und bei ständigem Seitenblick in den Kommentarband. Hier werden nicht nur sämtliche Quellen, Kunstwerke und Buchtitel, die Künstler und Autoren, historischen und politischen Begebenheiten, die Warburg erwähnt, kenntnisreich erläutert, sondern ebenso die Vorhaben, Veröffentlichungen und Vorträge identifiziert, in deren Vorbereitung Warburg Reproduktionen oder Abschriften anfordert, sich mit Kollegen über Zuschreibungs- und Deutungsfragen austauscht oder die Entdeckungen bzw. „Indizienbeweise“ beschreibt, mit denen er seine eigene Lesart belegt. Besonders hilfreich sind die Reproduktionen der besprochenen Bilder und Gegenstände, die den Kommentaren beigegeben sind. Auf diese Weise lassen sich die Wege und Umwege in der Genese von Warburgs kulturwissenschaftlicher Arbeitsweise nachverfolgen, auch die Art und Weise, wie einzelne Projekte oft erst über Jahre ihre Gestalt gewinnen, manchmal von der Bühne verschwinden, um später unter verändertem Titel wieder aufzutauchen.
Aufgenommen in die Edition sind alle Arten von Schreiben, Privat-, Geschäfts- und Gelehrtenbriefe, wie die Einleitung erläutert. Gerade das Ineinander dieser Briefgenres ist für Warburg besonders signifikant. So wenig wie Familien- und Geschäftskorrespondenz zu trennen sind, war doch der Aufbau von Warburgs Forschungsbibliothek nur durch Unterstützung und Finanzierung seiner Bankiersfamilie möglich, so wenig lässt sich Warburgs Forschung von den Vorhaben der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg unterscheiden. In den Briefen wird auch erkennbar, auf welche Weise der Aufbau der K.B.W. von Warburg beharrlich verfolgt und über mehrere Schritte durchgesetzt wurde: von der Idee einer Forschungsbibliothek im Jahre 1900 (Br. 207) über den Vorschlag einer Familienstiftung und den Bau eines Hauses für „mein ‚Kulturhistorisches Institut‘“ 1908 (Br. 354), dem schon im Folgejahr der Einzug in die Heilwigstr. 114 folgt, bis zur Einweihung des neu errichteten Gebäudes mit dem berühmten ellipsenförmigen Vortragssaal auf dem Nachbargelände. Die Einweihung kann Warburg dem Bruder Paul in den USA 1926 mitteilen, in der ihm eigenen Diktion: „Am 1. Mai wurde nun diese ‚Ellipse‘ mit einem Vortrag von Cassirer über ‚Freiheit und Notwendigkeit in der Philosophie der Renaissance‘ ohne weitere Förmlichkeit de facto eingeweiht. Eine feinere und stärkere Stimmgabel für die Seelensymphonie, die wir dort zu erleben hoffen, hätte ich mir nicht wünschen können.“ (Br. 699)
Ein ähnliches Sprachbild findet sich im Brief an Max im Folgejahr, in dem Warburg „die Kopie des Claudius Civilis-Bildes“ als „seelische Zentralheizung des alten und neuen Hauses“ bezeichnet – es handelt sich um eine Kopie von Rembrandts Das nächtliche Verschwörungsmahl des Claudius Civilis, die Warburg für teures Geld hatte anfertigen lassen. (Br. 725) Die Bilder der Seelensymphonie (wörtlich Zusammenklang) und der seelischen Zentralheizung zeugen davon, wie sehr Warburg bemüht war, im materiellen (Auf-) Bau der K.B.W. sein Forschungskonzept zu spiegeln: „unsere seelengeographischen Untersuchungen zur bildhaften Ursachensetzung im Kampf um die psychagogische Vorherrschaft“, so die Formulierung in einem Brief an Jolles im Jahr zuvor (Br. 694). Das ist nur eine der sperrigen Umschreibungen, mit denen Warburg, vor allem in den Jahren nach der Rückkehr aus Kreuzlingen, die um etliche Spezialgebiete erweiterte Bibliothek und das in verschiedene Richtungen ausgreifende Forschungsprogramm der K.B.W. unter einen Hut zu bringen sucht. Wenn er Franz Boas, den er während seiner Amerikareise aufgesucht hatte, 1924 in einem Brief sein Programm erläutert, nimmt er eine signifikante Reformulierung seines früheren Leimotivs vom „Einfluss der Antike“ vor: „Im Grunde ist das Problem vom Einfluss der Antike nur der phänomenologische Niederschlag eines ganz innerlichen psychologischen Problems; es soll versucht werden das individuelle Bildgedächtnis – Bild im allgemeinsten Sinne gemeint – als soziale Funktion bei der Umschaltung dynamischer Zustände des Individuums im ewigen Wechsel von dynamischer Entladung und intentionaler Spannung am historischen Präparat zu begreifen.“ (Br. 673) Und 1928 stellt er beispielsweise den Vortrag zu einer Bilderreihe in Rom unter den Titel „zwiefache energetische Funktion der antikischen Ausprägung bei der Darstellung bewegten, einzelmenschlichen und kosmischen Lebens“ (Br. 766) und teilt seinem Bruder Max mit, ihm sei schon seit seiner Dissertation klar, dass er „letzten Endes auf Gesetze lossteuere, die auf dem Nachweis psychophysiotechnischer Vorgänge beruhen“. (Br. 759) Aus den Briefen wird deutlich erkennbar, wie in diesen letzten Jahren die Frage der Psychologie und das Konzept des Energetischen in den Vordergrund treten. Als positives Ergebnis hatte der langjährige Aufenthalt bei Ludwig Binswanger Warburg nicht nur die von ihm selbst hervorgehobene Selbstheilung, sondern auch eine erkenntnistheoretische Engführung von Selbstanalyse und Kulturanalyse eingebracht[3]; diese verbindet sich nun mit einem starken Bildungsethos. Dafür steht bei ihm der Begriff der Psychagogik oder auch „Aufklärungs-Psychagogie“ (Br. 787). Vor diesem Horizont wird für ihn die Lehre zu einem ehrgeizigen Unterfangen.
Die fünf Jahre, die ihm nach der Rückkehr aus dem jahrelangen Aufenthalt im Sanatorium noch blieben, waren für Warburgs Forschung äußerst kreativ. In dieser Zeit kam er auf seine lang zurück liegenden symboltheoretischen Versuche aus dem Umfeld energetischer Kulturtheorie im Symbolismus-Notizheft[4] und auf seine „Polaritätspsychologie“ aus dem Sassetti-Aufsatz (Br. 329) zurück, bzw. zum Thema eines damaligen Buch-Projekts zur „Historischen Psychologie des menschlichen Ausdrucks“, das er 1912 Ludwig Klages gegenüber als „noch ungeschriebenes Werk“ bezeichnet hatte (Br. 458). Es waren Jahre dichter Vortragstätigkeit, für die er jeweils eigens Bilderreihen zusammenstellen ließ. Während in dieser Zeit keine Publikationen mehr entstanden sind, wachsen sich nicht wenige Briefe dieser Jahre zu umfangreichen Essays aus, die für die Warburg-Forschung mindestens ebenso interessant sind. Denn darin lässt sich studieren, auf welche Weise Warburg seine großräumigen kulturwissenschaftlichen Deutungen mit einem Netz von Einzelhinweisen verknüpft, – und dies auch in der Entfernung von seinen Zettelkästen und Notizen.
Im Januar 1926 berichtet Warburg stolz seinem Bruder Max, dass er „Anfang dieses Semesters zum ersten Mal ein Seminar von 15 richtigen Studenten der Kunstgeschichte eröffnen durfte (30 Jahre später als sonst den Gelehrten vergönnt ist).“ (Br. 695) Die dreißigjährige Verspätung bezieht sich auf seine eigene Zurückhaltung gegenüber früheren Angeboten, eine Position in der Universität zu übernehmen, teils weil er den Plan einer Habilitation, „das große Buch“ (Br. 300), nicht realisiert hatte, teils weil er sich als „out-sider“ sah, der sich nicht in die Konkurrenz mit Jüngeren begeben wollte. Als er 1906 z.B. für eine Professur in Breslau vorgeschlagen werden sollte, lehnte er ab und erläuterte das in einem Brief an Wilhelm von Bode damit, dass er sich Forschung und Lehre zwar gut vorstellen könne, sich aber die „technisch-professorale“ Kraft nicht zutraue, „die zur gleichzeitigen Bewältigung von Facultäts-, Examens- und Lehrgeschäften gehört“. (Br. 305)
Zwei Jahrzehnte später spricht aus den Briefen des Direktor der inzwischen weit über Hamburg hinaus angesehenen K.B.W. ein ganz anderes Selbstbewusstsein. So belegt er auch Binswanger gegenüber den Fortschritt seiner Schaffenskraft dmit, dass er endlich dazu gekommen sei, sich „als akademischer Lehrer zu betätigen“, indem er die Universitätsstudenten in die „kulturwissenschaftlichen Hilfsmittel der Kunstgeschichte“ einführe (Br. 693). Das Lehrangebot der K.B.W., das schon im folgenden Semester in dem dann fertiggestellten Neubau der in der Heilwigstr. 116 stattfinden kann, versteht Warburg sichtlich als dringend geforderte Ergänzung zum offiziellen Angebot der noch jungen Hamburger Universität, für deren Aufbau sich die Brüder Warburg über Jahre engagiert hatten. Damit aber der dort frischberufene Kunsthistoriker Erwin Panofsky die K.B.W. nicht als Konkurrenz wahrnähme, bedurfte es einer sensiblen kollegialen Verständigung. In einem nicht abgeschickten Brief an Panofsky legt Warburg diesem seinen Vorschlag einer Abstimmung über das Lehrangebot als ‚Gentlemen’s Agreement‘ nahe, das „keinen Eingriff in Ihre Funktion als Ordinarius bedeuten würde“. Die inzwischen etablierte Stellung der Kulturwissenschaft und der gewachsene Ruf seiner Bibliothek, die er als „Bücherhalle und Forschungsinstitut zugleich“ verstanden wissen wollte, so wiederum an Max, wird u.a. durch Warburgs Ankündigung einer „Einführung in die Methode einer kunstgeschichtlichen Kulturwissenschaft“ 1927 signalisiert: der Aufstieg der Kulturwissenschaft vom Hilfsmittel zur Methode.
Für die Warburg-Forschung wird die vorliegende Brief-Edition künftig ein unverzichtbares Hilfsmittel sein. Doch trotz dieser wunderbaren Ausgabe wird man auch weiterhin nicht umhin kommen, die verschiedenen Quellen aus dem Kosmos der K.B.W. in ihrem Neben- und Ineinander zu studieren, wenn man Warburgs Auseinandersetzung mit spezifischen Pathosformeln, Symbolen oder Motivkomplexen rekonstruieren will – sei es etwa sein Konzept der ‚energetischen Inversion‘ oder seine Lektüre von Giordano Bruno, die ihn im letzten Jahr intensiv beschäftigt hat. Die letzte Eintragung Warburgs im Tagebuch der K.B.W. an seinem Todestag skizziert ein Projekt, in dem Giordano Bruno, die „Entwicklungstypentafel Perseus“ und Kants Frage nach der Orientierung im Raum mit dem Titel für einen geplanten Vortrag verbunden werden, „Energetische Aesthetik als logische Funktion im Geschäfte der Orientierung bei Giordano Bruno“, ergänzt um den Satz „So würde meine Rektoratsrede gelautet haben.“ Ob diese Notiz so zu lesen ist, dass Warburg für einen Moment gedanklich durchgespielt hat, „welches Thema er denn vielleicht gewählt hätte, wenn er statt seines Freundes Ernst Cassirer zum Rektor der Hamburger Universität ernannt worden wäre“, wie Michael Diers in seiner Einleitung zu den Briefen vermutet (S.19), oder ob Warburg seinen geplanten Vortrag beim Ästhetischen Kongress mit Cassirers anstehender Rektoratsrede verwechselt, wie Christopher D. Johnson in seiner instruktiven Untersuchung zu Warburgs Bruno-Studien[5] meint, – das ist nicht zu entscheiden.
[1] Vgl. dazu Michael Diers, Warburg aus Briefen. Kommentare zu den Kopierbüchern der Jahre 1905–1918. Weinheim 1991.
[2] Aby Warburg, Werke in einem Band, hgg. v. Martin Treml, Sigrid Weigel, Perdita Ladwig, Berlin 2010, S. 264.
[3] Sigrid Weigel, The Epistemic Advantage of Self-Analysis for Cultural-Historical Insights. The variants of Warburg’s manuscripts on his Indian Journey, in: The Return to Aby Warburg in Contemporary Artistic Historiographic Discourse. Revista Modos v.4, n. 3 (2020), S. 386-404. https://periodicos.sbu.unicamp.br/ojs/index.php/mod/article/view/8662690
[4] Symbolismus als Umfangsbestimmung (1896–1901), in: Werke in einem Band, a.a.O., S. 615–628.
[5] Christopher D. Johnson, Wandering towards Bruno: synderersis and ‘synthetic intuition’, in: Aisthesis, 2/2015, S. 7-26.